W. Heidenreich

Malerei

Der Maler Walter Heidenreich

Er  hat schon als Kind anders gemalt, als die anderen. Er hat experimentiert, er hat gewagt, er hat sich entwickelt. Heute ist Walter Heidenreich ein vielseitiger Künstler, 2017 feiert er seinen 70. Geburtstag.
Bekannt wurde er als konkreter Künstler, lange Jahre lotete er die Grenzen der Abgrenzung von Formen und Farben aus. Seine Arbeiten hängen heute in Galerien und Museen auf mehreren Kontinenten.
Heidenreich auf das Konkrete zu reduzieren, wäre viel zu wenig. Er hat Uhren ("The One") und Schmuck "Ritzenhoff) designed, er hat ein Patent auf einen von ihm entworfenem Stuhl, er stellt seit vielen Jahren in seiner Heimat und international aus.
Die Beschäftigung mit der Reduktion der Malerei auf die Urformen, auf das Rechteck, das Dreieck, den Kreis, ließ ihn die Essenz von Kunst sehen. Eine viel beachtete Ausstellung Im Museum für konkrete Kunst in Ingolstadt gibt von dieser Phase Zeugnis.
Peter Volkwein sagte über diese Arbeiten: "Heidenreich will keine mathematischen oder naturwissenschaftlichen Themen illustrieren, sondern geometrische Flächen, Linien und Farben in einen kreativen Dialog bringen. Seine Bilder wirken wie konstruiert im klassischen Sinne, doch sie entstehen in der Regel durch experimentieren. Heidenreich schneidet geometrische Formen aus Karton und verschiebt diese auf der Bildfläche, bis sich für ihn eine stimmige Bildaussage ergibt."
 
In den vergangenen Jahren ging er andere Wege, er trat die Reise vom Konkreten zum Abstrakten an. Auch auf diesem Feld ist ihm gelungen, eine eigene, eine persönliche Bildsorache zu entwickeln, mit der er Aufsehen erregt. Zuletzt im Spätherbst 2016 mit einer Einzelausstellung in Pfaffenhofen an der Ilm.
Und jetzt ist er selbst gespannt darauf, wohin ihn seine Reise führt.
In seinem 70. Lebensjahr. Was wohl jetzt Neues auf ihn zukommt?
 

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